Betriebslogistikkaufmann/-frau

Landesberufsschule für Betriebslogistik

"BetriebslogistikerInnen müssen den Überblick bewahren" 

Die Aufgabenfelder der BetriebslogistikerInnen reichen von der Warenannahme, Wareneingang und Kontrolle, Kommissionierung, Versandaufbereitung, Verpackung, Transportverpackung, Verpackungsberatung, Inventur, Lagerversicherung, Bestellüberwachung, Bestands- überwachung, Ablaufdatenwartung bis hin zur Haltung und Analyse von Lagerkennziffern (Umschlagshäufigkeit, Artikelreichweite, usw.).

Hierbei verwenden sie spezielle Datenverarbeitungsprogramme, die von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich sein können. BetriebslogistikerInnen wirken bei der Erstellung des Lagerplanes mit, d.h. sie planen und steuern ihre Lagerplatzverwaltung, den Wareneingang mit Barcode, die Kommis- sionierung, die Logistik-Kostenrechnung oder die Inventur auch per Computer.

 

Lehrzeit in Jahren: 3

 
Informationen über Ausbildungsvorschriften und Prüfungsordnungen finden Sie unter:

http://www.bmwfw.gv.at/Berufsausbildung/LehrberufeInOesterreich/ListeDerLehrberufe/Seiten/liste.aspx

 

Berufsprofil:

 

  1. Waren entgegennehmen und kontrollieren,
  2. Waren einlagern, umlagern und auslagern,
  3. Technische Betriebsmittel und Einrichtungen bedienen und warten,
  4. Die erforderlichen Lagerbedingungen aus den Eigenschaften des Lagergutes ermitteln,
  5. Den Lagerbestand führen und überwachen, die erforderlichen Maßnahmen im Bedarfsfall einleiten,
  6. Waren bereitstellen und versenden,
  7. Bei der Erstellung betrieblicher Lagerlogistikkonzepte mitwirken,
  8. Die branchenüblichen Kommunikationsmittel und Informationsmittel einsetzen,
  9. Die im betrieblichen Einsatzbereich verwendete EDV anwenden,
  10. Dokumentationen führen,
  11. Facheinschlägige Formulare, Vordrucke und Schriftstücke ausfertigen und bearbeiten.
  12. Administrative Arbeiten mit Hilfe der betrieblichen Informations- und Kommunikationssysteme durchführen,
  13. an der betrieblichen Buchführung und Kostenrechnung mitwirken,
  14. Statistiken, Dateien und Karteien anlegen, warten und auswerten

Offener Unterricht:

An der Fachberufsschule Villach 1 wurde mit Herbst 2005 der Beruf Lagerlogistik eingeschult. Die Schule wird in Form eines 10-wöchigen Blockunterrichtes durchgeführt.
Da von der Wirtschaft immer mehr der Wunsch nach kooperativen, kommunikations- und teamfähigen Mitarbeitern besteht, wurde die Fachberufsschule Villach 1 vor diese Herausforderungen gestellt.

Mit der Einführung von Lernfeldern statt einzelnen Unterrichtsgegenständen und dem daraus resultierenden offenen Unterricht wurde eine neue Art der schulischen Ausbildung mit dieser Berufsgruppe eingeführt. Im Rahmen dieser Ausbildung werden die speziellen beruflichen Fähigkeiten für die Arbeit im Team entwickelt und miteinander verknüpft, um selbstständige und flexible Handlungskonzepte zu entwerfen und praktikable Problemlösungen zu finden. Auf dem Weg zu neuen Lösungen sind Entscheidungen zu fällen, sachlich zu begründen und die Verantwortung zu übernehmen.

Die SchülerInnen arbeiten in Teams mit maximal 6 Teammitgliedern. Die Grundlage dieser Ausbildung und ihres Handelns bildet ein Vertrag, den jedes Teammitglied mit seiner Unterschrift bestätigt. Jedem Teammitglied steht eine E-Learning-Software zur Verfügung. Die SchülerInnen bearbeiten selbstständig praxisnahe Arbeitsaufträge, welche fächerübergreifend alle geforderten Lehrplaninhalte enthalten. In einzelnen Teamgesprächen findet ein Austausch von Problemlösungen und Entscheidungen statt. Am Ende der Woche werden von den Arbeitsgruppen Lösungen zu den Arbeitsaufträgen präsentiert und Zielüberprüfungen durchgeführt. Die LehrerInnen stehen den Lehrlingen als Coaches zur Seite und greifen in die Unterrichtssituation, falls es erforderlich ist, nur lenkend ein.

 

 

Karosseriebautechnik

Landesbreufsschule für Karosseriebautechnik

In diesem Beruf sind der ehemalige Karosseur
und der Fahrzeuglackierer vereint.

Die Hauptaufgabe  eines Karosseriebautechnikers ist die Reparatur von unfallbeschädigten Fahrzeugen sowie das Anfertigen verschiedener Aufbauten und Verkleidungen für Spezialfahrzeuge ( z.B. Lastkraft- wagen, Kühlwagen, Feuerwehrwagen, usw.....).

Der Karosseriebautechniker verarbeitet dabei unterschiedliche Werkstoffe wie Aluminium, Stahl, Holz, Kunststoffe und Lacke. 

Die Anforderungen an die Lehrlinge: 

  • Sie sollen mit der Handhabung und Instandhaltung der berufsspezifischen Werkzeuge, Maschinen und Werkstätteneinrichtungen vertraut sein sowie die für diesen Beruf notwendigen Arbeitsverfahren und Arbeitstechniken, wie Schweißen, div. Richt- und Blechbearbeitungstechniken erlernen können.
  • Sie sollen Kenntnisse in der Farbenlehre und für diesen Beruf notwendigen Grundlagen und verschiedene Lackiertechniken kennen.  
  • Sie sollen elektrische, elektronische und pneumatische Vorgänge verstehen und deren Fehlerquellen beheben können. 
  • Sie sollen verschiedene Messarbeiten an der Fahrzugkarosserie und Lenkgeometrie durchführen können. 

Die Lehrzeit des Lehrberufes Karosseriebautechniker dauert 3,5 Jahre. 

In Kärnten werden die KBT an der LBS in Villach lehrgangsmäßig beschult.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Lehrlinge während der Schulzeit in einem modernen Lehrlingsheim untergebracht werden können.


Informationen über Ausbildungsvorschriften und Prüfungsordnungen finden Sie unter:

http://www.bmwfw.gv.at/Berufsausbildung/LehrberufeInOesterreich/ListeDerLehrberufe/Seiten/liste.aspx

Berufsprofil:

  1. Technische Unterlagen und Werkzeichnungen lesen und anwenden,
  2. Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden festlegen,
  3. Arbeitsabläufe planen und steuern, Arbeitsergebnisse beurteilen, Qualitätskontrollen durchführen,
  4. Erforderliche und geeignete Werkstoffe und Hilfsstoffe fachgerecht auswählen, beschaffen und überprüfen,
  5. Werkstoffe (Metall, Kunststoff, Holz und Glas) unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen und Sicherheits- und
    Umweltstandards bearbeiten,
  6. Aufbauten und Anhänger für Kraftfahrzeuge anfertigen und umbauen,
  7. Karosserien und Fahrgestelle warten, reparieren und instandsetzen,
  8. Fahrzeugteile, Ausrüstung und Zubehör montieren und demontieren,
  9. Funktionsprüfung und Qualitätskontrolle fachgerecht durchführen,
  10. Grundmaterial und Lackmaterial zur Konservierung und zur Verschönerung der Oberflächen aufbringen,
  11. Technische Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse erfassen und dokumentieren,
  12. Kundenorientiertes Verhalten und Kundenberatung.

Einzelhandelskaufmann/-frau

Stützpunkt der Firma REWE

Einzelhändler führen in Einzelhandelsbetrieben (Fachgeschäften, Großkaufhäusern, Supermärkten, Einkaufszentren) den Einkauf, die Lagerung und den Verkauf von Waren sowie die damit verbundenen kaufmännisch-administrativen Tätigkeiten (Bürotätigkeiten) durch. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist der Verkauf von Waren (z.B. Nahrungs- und Genussmittel, Textilien, Elektrowaren).

Berufsbild:

Berufsname: Einzelhandel

Lehrzeit in Jahren: 3


Informationen über Ausbildungsvorschriften und Prüfungsordnungen finden Sie unter:

http://www.bmwfw.gv.at/Berufsausbildung/LehrberufeInOesterreich/ListeDerLehrberufe/Seiten/liste.aspx
   


Berufsprofil:

Lebensmittelhandel:

a) Bedarf für die Warenbeschaffung und Durchführung der Warenbestellungen in der betriebsüblichen Kommunikationsform ermitteln,
b) Wareneingänge unter Berücksichtigung der Qualität, der Haltbarkeit, der Frische und des Aussehens der Nahrungs- und Genussmittel kontrollieren,
c) Warenlieferungen überwachen und administrativ bearbeiten,
d) Waren übernehmen, kontrollieren, lagern und pflegen,
e) Betriebliches Warensortiment vorbereiten, bereitstellen und verkaufsgerecht präsentieren,
f) Über die Aufbewahrung, die Zusammenstellung, die Zubereitung, das Servieren und den Verzehr von Nahrungs- und Genussmitteln beraten,
g) Kunden bei der Produktauswahl beraten und Serviceleistungen anbieten,
h) Verkaufsgespräche führen,
i) Bestellungen und Kundenaufträge entgegennehmen und abwickeln inklusive Rechnungslegung und Zahlungsverkehr,
j) Kundenreklamationen behandeln,
k) Bei Maßnahmen in der Lebensmittelhygiene mitwirken.

Parfümerie:

a) Bedarf für die Warenbeschaffung und Durchführung der Warenbestellung in der betriebsüblichen Kommunikationsform ermitteln,
b) Einkauf unter Berücksichtigung aktueller Modetrends, Designerlinien, saisonaler und regionaler  Erfordernisse planen,
c) Warenlieferungen überwachen und administrativ bearbeiten,
d) Waren übernehmen, kontrollieren, lagern und pflegen,
e) Betriebliches Warensortiment vorbereiten, bereitstellen und verkaufsgerecht präsentieren, modische Ensembles gestalten,
f) Kunden bei der Produktauswahl vor allem hinsichtlich Farbe und Stil unter Berücksichtigung modischer Einflüsse und Trends sowie über die Zusammensetzung und Verträglichkeit beraten,
g) Serviceleistungen anbieten,
h) psychologische Verkaufsberatung
i) anwendungsbezogene Präsentation der Waren,
 j) Verkaufsgespräche führen,
k) Bestellungen und Kundenaufträge entgegennehmen und abwickeln inklusive Rechnungslegung und Zahlungsverkehr,
l) Kundenreklamationen behandeln

Feinkost:

a) Bedarf für die Warenbeschaffung und Durchführung der Warenbestellungen in der betriebsüblichen Kommunikationsform ermitteln,
b) Wareneingänge unter Berücksichtigung der Qualität, der Haltbarkeit, der Frische und des Aussehens des Fleisches, der Fleischwaren und der Wurstwaren kontrollieren,
c) Fleischteile und Nebenprodukte nach ihrer Art und Qualität und nach ihrer Verwendungsmöglichkeit und ihrer Verarbeitungsmöglichkeit beurteilen,
d) Fleisch, Fleischwaren und Wurstwaren kühlen, einfrieren und einlagern,
e) Betriebliches Warensortiment vorbereiten, bereitstellen und verkaufsgerecht präsentieren,
f) Kunden bei der Auswahl, über die Zusammenstellung und Zubereitung, über das Servieren und über den Verzehr von Fleisch, Fleischwaren und Wurstwaren beraten,
g) Verkaufsgespräche führen und Serviceleistungen anbieten,
h) Bestellungen und Kundenaufträge entgegennehmen und abwickeln inklusive Rechnungslegung und Zahlungsverkehr,
i) Garnierungsarbeiten und Zubereiten einfacher Imbisse,
j) Kundenreklamationen behandeln,
k) Bei Maßnahmen in der Lebensmittelhygiene mitwirken. 

Friseur/in und Perückenmacher/in


"Top-Styling statt alter Zöpfe." 

Heute genügt es nicht mehr, die Haare kurz zu schneiden, damit sie gepflegt aussehen. Die Frisur soll vielmehr zum Typ, zum Kopf und zum ganzen persönlichen Erscheinungsbild passen und beitragen.

Der Kunde will gestylt sein, Image und Individualität zeigen. Aktuell sollte es auch noch sein. Der jeweilige Frisuren-Look wird natürlich von Modeströmungen beeinflusst. Das ist wie bei der Bekleidung.

Der clevere Friseur kennt Trends und weiß, was en vogue ist. Aber ganz gleich, ob er sich “Hair-Stylist“, “Hair-Designer“ nennt oder sich eine andere moderne Bezeichnung gibt, seine Kunden erwarten: Geschick beim Schneiden, Färben, bei der Dauerwelle, Maniküre; individuelle Beratung wenn es z.B. um die Anwendung von Perücken und Toupets geht oder um fachgerechte Tipps für Make-up und kosmetische Artikel. Außer dem Fachwissen muss auch Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Belange der Kunden mitgebracht werden.

Wer gerne mit Menschen umgeht, Kreativität und Fingerspitzengefühl besitzt, hat gute Chancen einen eigenen Salon zu eröffnen - oder als Maskenbildner, Frisuren- und Modeberater bei Film, Fernsehen oder Theater engagiert zu werden.


Berufsname: Friseur und Perückenmacher (Stylist)/Friseurin und Perückenmacherin (Stylistin)

Lehrzeit in Jahren: 3


Informationen über Ausbildungsvorschriften und Prüfungsordnungen finden Sie unter:

http://www.bmwfw.gv.at/Berufsausbildung/LehrberufeInOesterreich/ListeDerLehrberufe/Seiten/liste.aspx

Berufsprofil:

  1. Handhaben, Instandhalten und Desinfektion der zu verwendenden Werkzeuge und Apparate,
  2. Erstellung und Gestaltung von Frisuren für Damen und Herren, einschließlich der berufsbezogenen Kommunikation und Fachberatung,
  3. Rasieren,
  4. Haar-, Haut- und Nagelpflege sowie Nageldesign,
  5. dekorative Kosmetik,
  6. Verkauf aller einschlägigen Produkte und diesbezügliche Beratung,
  7. Anfertigen und Instandhalten von Haarersatz jeglicher Art,
  8. Bilden von Masken,
  9. Anwendung der Farblehre und der optischen Wirkung von Farben,
  10. dauerhafte Umformung des Haares.

Bürokaufmann-/frau

 

Bürokaufleute führen alle Büro- und Sekretariatsarbeiten im Verwaltungs- und Organisationsbereich von Betrieben/Unternehmen und Institutionen durch. Sie sind in allen Wirtschaftsbereichen tätig (Industrie, Gewerbe, Handel, Verkehr, Banken, Versicherungen, Wohnungswirtschaft, öffentliche Verwaltung, Land- und Forstwirtschaft). Bürokaufleute sind im Umgang mit EDV und Internet geübt. Außerdem kennen sie den wirtschaftlichen Stellenwert des Unternehmens, bei dem sie beschäftigt sind und verfügen über betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundkenntnisse.

Berufsname: Bürokaufmann/Bürokauffrau

Lehrzeit in Jahren: 3


Informationen über Ausbildungsvorschriften und Prüfungsordnungen finden Sie unter:

http://www.bmwfw.gv.at/Berufsausbildung/LehrberufeInOesterreich/ListeDerLehrberufe/Seiten/liste.aspx

 

Berufsprofil:

  1. Arbeiten im Posteingang und Postausgang erledigen,
  2. Texte und Schriftstücke aufgrund von Vorgaben korrekt und formgerecht erstellen,
  3. Bestände (wie Büromaterial, Dokumente, Büroeinrichtungen) beschaffen und führen,
  4. Arbeiten im Rahmen des Zahlungsverkehrs durchführen,
  5. Kunden informieren und betreuen,
  6. Administrative Arbeiten mit Hilfe der betrieblichen Informations- und Kommunikationssysteme durchführen,
  7. an der betrieblichen Buchführung und Kostenrechnung mitwirken,
  8. Statistiken, Dateien und Karteien anlegen, warten und auswerten.
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