Lackierer

Landesberufsschule für Lackierer


Lackierertechniker behandeln Oberflächen aus Metall, Holz oder Kunststoff (z. B. Fahrzeuglackierungen, Maschinen, Fenster- und Türen, Möbellackierungen). Die Lackierungen werden zum Schutz vor äußeren Einflüssen aufgetragen (z. B. Feuchtigkeit, Hitze, Rost), aber auch zu dekorativen Zwecken. Zu ihren wichtigsten Arbeitstechniken gehören das Grundieren, Schleifen, Streichen, Spritzen, Tauchen und Fluten. Lackierertechniker/Innen arbeiten dabei mit Spritzgeräten und -pistolen, Pinseln usw. Sie arbeiten in gewerblichen Klein- und Mittelbetrieben ebenso wie in der industriellen Fertigung (z. B. im Bereich der Fahrzeugindustrie). Sie arbeiten vor allem in Werkhallen und Werkstätten beispielsweise in Spritzkabinen und an Lackierstraßen. Lackierertechniker arbeiten gemeinsam mit ihren BerufskollegInnen und Vorgesetzten zusammen. Sie haben auch Kontakt mit AuftraggeberInnen und LieferantInnen.

 

Lehrzeit in Jahren: 3

 

Informationen über Ausbildungsvorschriften und Prüfungsordnungen finden Sie unter:

http://www.bmwfw.gv.at/Berufsausbildung/LehrberufeInOesterreich/ListeDerLehrberufe/Seiten/liste.aspx

 

Berufsprofil:

1. Instandsetzen von Oberflächen (Korrosionsschutz, Grundieren, Spachteln, Füllern, Schleifen mit verschiedenen Applikationsverfahren),
2. Beschichten von Untergründen auf anorganischen und organischen Werkstoffen
3. Auftragen von Spezialbeschichtungen 
4. Ausführen von Sonder- und Speziallackierungen mit diversen Applikationsgeräten 
5. Gestalten und Designen von Sonderlackierungen 
6. Durchführen von Qualitätskontrollen an Werkstücken 
7. Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtiung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen und Umweltstandards

 

 

 

 

Bodenleger

Landesberufsschule für Bodenleger

Bodenleger und Bodenlegerinnen verlegen hauptsächlich Hartböden (Kunststoffbeläge, Linoleum) und Teppiche, aber auch Spezialbeläge (z. B. in Kliniken, Laboratorien oder Elektronikstationen) sowie Holzfußböden. Sie bereiten den Unterboden vor und passen eventuell geplante Zwischenlagen ein. Sie kleben Kunststoffbeläge und schweißen die Nahtstellen, Spannteppiche schneiden sie sehr genau zu und verlegen sie. Für Holzböden verlegen sie vorgefertigte Bretter oder Platten, die sie wenn nötig zuschneiden. Zum Schluss bringen sie die Abschlussleisten aus Holz, Metall oder Kunststoff an. Bodenleger und Bodenlegerin übernehmen außerdem das fugenlose Beschichten von Böden, z. B. bei Estrichen. Sie beraten die Kundschaft auch betreffend der Pflege von Belägen.


Lehrzeit in Jahren: 3


Informationen über Ausbildungsvorschriften und Prüfungsordnungen finden Sie unter:

 

http://www.bmwfw.gv.at/Berufsausbildung/LehrberufeInOesterreich/ListeDerLehrberufe/Seiten/liste.aspx

 

Berufsprofil:

1. Lesen und Anfertigen von Zeichnungen, Skizzen und Verlegeplänen

2. Festlegen der Arbeitsschritte, der Arbeitsmittel und der Arbeitsmethoden unter Berücksichtigung der Eigenschaften und der Verwendungsmöglichkeiten der Werkstoffe und Hilfsstoffe

3. Warten, Instandhalten und Auswählen der einschlägigen Werkzeuge, Maschinen und Geräte

4. Ermitteln des Werkstoffbedarfs und des Hilfsstoffbedarfs

5. Herstellen und Verschließen von normgerechten Fugen

6. Herstellen von Estrichen sowie Verbinden von Estrichteilen und Sanieren von Untergründen

7. Aufbringen und Einbringen von Dämmschichten sowie Herstellen von Haftbrücken

8. Verarbeiten von Spachtelmassen und Ausgleichsmassen sowie von plastischen Massen für besondere Beanspruchungen

9. Versetzen von Profilen

10. Verlegen von Bodenbelägen und Holzböden

11. Erstpflegen sowie Oberflächenbehandlung und Oberflächenvergütung von Belägen

12. Entfernen und umweltgerechte Entsorgung von Belägen und Hilfsstoffen

Tapezierer/in und Dekorateur/in

Landesberufsschule für Tapezierer

Tapezierer und Dekorateure sind im Bereich Raumgestaltung tätig.

Sie fertigen und überziehen Polstermöbel aller Art, stellen Bettwaren her, verlegen textile Bodenbeläge, tapezieren Wände und Decken und montieren Vorhänge. Sie sind beim Einrichten von Geschäfts- und Wohnräumen, Hotels usw. von Anfang an dabei.

Sie führen stets Einzelaufträge aus. Oft müssen sie die Ausstattung in einem bestimmten Stil fertigen. Sie beraten die Kundinnen und Kunden bei der Gestaltung und der Materialwahl.

In der Werkstatt fertigen Tapezierer die Ausstattung und bereiten sie für die Montage vor. Häufig montieren sie auch die Ausstattung an Ort und Stelle (Anbringen von Schienensystemen, aufhänge- und Zugvorrichtungen).

Lehrzeit in Jahren: 3


Informationen über Ausbildungsvorschriften und Prüfungsordnungen finden Sie unter:

http://www.bmwfw.gv.at/Berufsausbildung/LehrberufeInOesterreich/ListeDerLehrberufe/Seiten/liste.aspx

 

Berufsprofil:

  1. Warten, Instandhalten und Auswählen der einschlägigen Werkzeuge, Maschinen und Geräte,
  2. Lesen und Anfertigen einfacher Zeichnungen, Skizzen und Verlegepläne,
  3. Ermitteln des Materialbedarfes,
  4. Festlegen der Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden unter Berücksichtigung von Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten der Werkstoffe und Hilfsstoffe,
  5. Prüfen und Vorbereiten der zu bearbeitenden Flächen,
  6. Zuschneiden von Tapeten, Stoffen und anderen Hilfsmaterialien,
  7. Aufbringen von Wand-, Decken- und Bodenbelägen unter Verwendung einschlägiger Techniken,
  8. Näharbeiten,
  9. Dekorieren und Bespannen von Wänden und Decken,
  10. Bespannen und Montieren von Sonnenschutzanlagen.

Tischlerei

Fachberufsschule für Oberkärnten
"Holz besitzt eine Persönlichkeit - eine besondere Ausstrahlung."

Das macht dieses Material so beliebt, ob z.B. als Stiege, Türe oder Isolierglasfenster, im  Innenausbau als Wand- und Deckenverkleidung, oder in attraktivem, vielseitigem Möbel-Design: klassisch, „Modern-Art“, jugendlich und frech.

Da alles in Einzelfertigung, nicht in Serienproduktion geschieht, kann man sich mit seiner Kreativität voll ins Zeug legen.

Moderne Maschinen unterstützen hierbei, wie z.B. CNC-gesteuerte Bearbeitungszentren und weitere Präzisionsmaschinen. Das bedeutet jedoch nicht, dass dadurch die handwerklichen Qualitäten ins Hintertreffen geraten. Es wird eher an Leistungsfähigkeit gewonnen.

Auch durch die Verwendung von Kunststoffen, Metall, Glas und Stein. Der Tischler braucht eben beides: technisches Verständnis und geschickte Hände. Dazu eine Riesenportion Phantasie und clevere Ideen. 

Lehrzeit in Jahren: 3


Informationen über Ausbildungsvorschriften und Prüfungsordnungen finden Sie unter:

http://www.bmwfw.gv.at/Berufsausbildung/LehrberufeInOesterreich/ListeDerLehrberufe/Seiten/liste.aspx

 

Berufsprofil:

  1. Hölzer, Werkstoffe und Hilfsstoffe beurteilen, auswählen und fachgerecht lagern,
  2. Maschinen und Anlagen rüsten, bedienen und warten,
  3. Werkstücke entwerfen und planen,
  4. Produkte herstellen, insbesondere in den Bereichen Möbelbau und Innenausbau, Türen, Tore, Portale, Fenster, Fensterbalken, Rollläden, Jalousien, Wand- und Deckenverkleidungen, Holzfußböden und Trockenausbau,
  5. Kunden beraten,
  6. Holz, Holzwerkstoffe, Kunststoff und Metall bearbeiten sowie deren Oberflächen behandeln,
  7. Funktionsprüfung und Qualitätskontrolle durchführen,
  8. Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheits-, Umweltschutz- und Qualitätsstandards ausführen.

Sonnenschutztechnik

Bundesberufsschule für Sonnenschutztechnik

Werden in der Schule Dias oder ein Video betrachtet, müssen für ein gutes Bild die Jalousieläden oder Storen heruntergelassen werden.

SonnenschutztechnikerInnen befassen sich tagtäglich mit solchen Einrichtungen. Sie bauen, montieren, warten und reparieren Sonnen- und Wetterschutz-Systeme unterschiedlichster Art.

Anhand von Werkzeichnungen und Werkplänen fertigen sie die Teile des Schutzsystems. Sie verarbeiten verschiedene Materialien. Allein oder im Team mit einem Berufskollegen organisieren sie ihre Arbeit auf dem Bauplatz.

Sie sind verantwortlich für den korrekten Transport und die Lagerung des Materials. Gemäß den Montageplänen montieren sie die Anlagen und nehmen sie in Betrieb. Das Beraten der Kundschaft zählt zu ihren Aufgaben. 

Im Lauf der Schulzeit werden folgende Wissensgebiete vermittelt:

  • Bauphysik, Architektur, Klima-, Licht- und Regelungstechnik
  • Elektronik und Elektrotechnik, Werkzeuglehre, Materialkunde
  • Oberflächenveredelung, Farbenlehre, Farbpsychologie und Farbordnungssysteme
  • Mode und Design
  • Werkzeichnungen und computerunterstützte Planung, Montage und Wartung

Lehrzeit in Jahren: 3


Informationen über Ausbildungsvorschriften und Prüfungsordnungen finden Sie unter:

http://www.bmwfw.gv.at/Berufsausbildung/LehrberufeInOesterreich/ListeDerLehrberufe/Seiten/liste.aspx

 

Berufsprofil:

 

  1. Einrichten des Arbeitsplatzes,
  2. Lesen und Anwenden von technischen Unterlagen,
  3. Festlegen der Arbeitsschritte, Arbeitsmittel und Arbeitsmethoden,
  4. Fachgerechtes Auswählen, Beschaffen und Überprüfen der erforderlichen Materialien,
  5. Projektieren, Planen und Kalkulieren von Sonnenschutzanlagen,
  6. Herstellen und Zusammenbauen von Sonnenschutzanlagen,
  7. Montieren, Inbetriebnehmen und Warten von mechanischen und elektrisch betriebenen Sonnen-schutzanlagen,
  8. Anschließen, Inbetriebnehmen und Prüfen von sonnenschutztechnischen Steuerungs-einrichtungen,
  9. Beurteilen, Einschätzen und Messen elektrischer und berufstypischer nichtelektrischer Größen,
  10. Kundenorientiertes Verhalten und Kundenberatung,
  11. Ausführen der Arbeiten unter Berücksichtigung der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, Normen und Umweltstandards,
  12. Erfassen von technischen Daten über den Arbeitsablauf und die Arbeitsergebnisse.
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